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Aktuelle Informationen zur Flag-Football-Weltmeisterschaft 2005 in Peking vom 21.8.05
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Bericht Nr.5 vom 21.8.05

 

Meerbusch Eagles scheitern an eigenen Nerven – 10. Platz bei der Flag Football WM in Peking

Peking (21.08.05) – Die Meerbusch Eagles sind bei der Flag Football WM in China an ihren eigenen Nerven gescheitert. Im ersten Play Down-Spiel mussten die Schüler des Städtischen Gymnasiums Meerbusch gegen Japan antreten. Eine Begegnung, die die Eagles von der Spielstärke hätten klar gewinnen müssen. Aber wie schon gegen Süd-Korea und China scheiterten die Adler an ihren eigenen Nerven und verloren mit 22:52. Zu Beginn der Partie ging es hin und her, beide Teams punkteten mit ihren ersten Drives. Dann war aber erste einmal nur Japan an der Reihe, weil die Eagles ihre Spielzüge nicht konsequent ausspielten. Vielleicht lag es auch daran, dass mit Leonard Krämer ein wichtiger Spieler aufgrund einer Oberschenkelverletzung nur sporadisch eingesetzt werden konnte. Damit fehlte dem Team aus Meerbusch eine wichtige Option. Zur Halbzeit führte Japan mit 32:13.

Auch nach der Pause unterliefen den Eagles zu viele Fehler. Ein weiterer Touchdown und zwei Punkte durch einen abgefangenen Zusatzversuch sprangen in den letzten 20 Minuten noch heraus. Zu wenig, um Japan noch zu gefährden. Die Kids aus dem Land der aufgehenden Sonne siegten am Ende klar mit 52:22.

Im Spiel um Platz neun unterlagen die Adler Süd-Korea knapp mit 25:20. Dabei zeigten die Eagles endlich den Einsatz, der sie bei der Europameisterschaft ausgezeichnet hat. Die Chancen auf einen Sieg waren mehr als einmal vorhanden, wieder haderten die Meerbuscher mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter. So war ein Spieler der Koreaner bei einem Touchdown nicht mit einem Fuß in der Endzone und ein First Down der Eagles wurde nicht gegeben. Trotzdem gab sich das Team nicht auf, verpasste den ersten Sieg aber knapp.
So schlossen die Adler das Turnier als 10. ab. Aber immerhin gibt es nur neun Mannschaften in der Welt, die in diesem Jahr besser platziert sind, als die Meerbusch Eagles.

Coach Thilo Dlask: „Im sportlichen Bereich sind wir natürlich enttäuscht. Aber wenn man den Trainingsaufwand betrachtet, den andere Teams betreiben, war vielleicht gar nicht viel mehr drin. Wir haben aber eine tolle Zeit hier gehabt, viel von der chinesischen Kultur erlebt und uns mit den anderen Teams angefreundet. Diese Woche werden wir nie vergessen.“

Den Weltmeistertitel errag etwas überraschen das Team aus Thailand, das die USA in einem dramatischen Finale mit 25:19 besiegte. Die Asiaten hatten in den letzen vier Monaten jeden Tag zusammen trainiert…

Einen Titel können die Eagles aber doch mit nach Hause bringen. Dominik Krause, genannt „MK“ (Mini-Krause) wurde zum schnellsten Spieler der WM gewählt.