

Treffpunkt Straßburg (25.-29.11.09)
begleitende Lehrer: K. Meyfarth, K. Caspari, Dr. A. Werner
Klassen: 9a-d
Une rencontre franco-suisse-allemande à Strasbourg ou bien : « Genf meets Meerbusch »
Nachdem meine Klasse und ich erfuhren, dass es in diesem Schuljahr nicht nur eine London- sondern auch eine Straßburgfahrt geben würde, wo wir uns mit unserer Schweizer Austauschschule „école Moser“ aus Genf treffen würden, war den meisten von uns klar, dass wir dabei sein würden. Die Fahrt begann am Mittwochmorgen am Fouesnantplatz. Trotz sechsstündiger Fahrt kam uns diese sehr kurz vor, denn wir waren sehr aufgeregt und neugierig,

wie das erste Treffen mit den Schweizern ablaufen würde. Am Abend war es dann endlich soweit und wir begegneten uns zum ersten Mal. Wir wurden von unserem jeweiligen Schweizer Austauschpartner mit einem oder zwei „bises“ auf die Wange begrüßt und gingen mit ihnen auf unsere zugeteilten Zimmer. Beim Abendessen tauschten wir uns alle untereinander aus und verbrachten den anschließenden Abend zusammen.
Am nächsten Morgen ging es schon recht früh los: auf ins Europäische Parlament! Wir durften eine kleine Führung sowie eine Live-Debatte genießen. Anschließend gab es einen kurzen Fußmarsch in die Innenstadt von Straßburg. Dort hatten wir ein bisschen freie Zeit zum Shoppen, so dass wir selbstständig die Innenstadt erkunden durften. Anschließend machten wir eine kleine Bootstour über die Ill (ein linker Zufluss des Rheins). Zurück in der Jugendherberge fand ein lustiger bunter Abend mit allen Schülern und Lehrern statt, wo viele verschiedene Sprachspiele gespielt wurden.
Am Freitagmorgen ging unsere deutsche Gruppe in die Kathedrale von Straßburg, um eine Führung mitzumachen. Wir lernten dabei sehr viel über die Geschichte Straßburgs. Danach konnten wir in kleineren Gruppen etwas essen gehen. Anschließend gingen wir in deutsch-schweizerischen Kleingruppen in das Straßburger Museum der modernen Kunst (MAMCS: http://www.musees-strasbourg.org/ ) . Diejenigen, die wollten, konnten danach noch den Kinofilm „2012“ auf französisch ansehen, die anderen gingen in ein kleines Café bzw. zurück in die Jugendherberge. Auch dieser Tag verging schnell, aber abenteuerlich.
Den dritten und letzten Tag in Straßburg verbrachten wir dann in den Gruppen, in die wir noch vom Ausflug ins Kunstmuseum eingeteilt waren, zuerst in Freiburg und dann auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt. Auch in Freiburg lernten wir viel über die Stadt und deren Geschichte. Uns fiel allen auf, dass der Weihnachtsmarkt in Straßburg besonders schön, herrlich geschmückt und an vielen, kleinen Plätzen in der Stadt zu finden war!
So war der Tag der Abreise nahe und wir alle waren sehr bedrückt, denn die schöne Zeit ging viel zu schnell vorbei. Doch es war für uns alle eine tolle Erfahrung, Schüler und Jugendliche in unserem Alter aus einem Land mit einer anderen Sprache kennenzulernen und eine so schöne Stadt wie Straßburg zu besichtigen! Natürlich haben wir Nummern ausgetauscht und sind immer noch in Kontakt mit unseren Schweizer Austauschschülern!
Catalin van Kaldenkerken und Lena Geesmann, 9c