Unsere Schule im Spiegel der Presse

Die Eagles nehmen Revanche gegen Italien
Die Meerbusch Eagles sind erneut Europameister im Flag Football der Schulen und reisen zur WM nach China.
( WZ vom 13.6.05)

Leider verletzte sich Leonard Kraemer 30 Sekunden vor dem Ende scheinbar schwer, so dass der Jubel der Eagles zunächst verhalten ausfiel. Im Krankenhaus stellte sich zum Glück heraus, dass es lediglich eine Prellung war, so dass das Team anschließend noch in bester Laune zusammen die World Bowl-Entscheidung in der LTU-Arena anschauen konnte.

Auf die Zwölf- bis 14-Jährigen wartet jetzt vom 16. bis 21. August ein großes Abenteuer, denn die drei besten europäischen Mannschaften reisen zur Weltmeisterschaft nach Peking. "Am Mittwoch gibt es ein erstes Treffen mit der Schulleitung und den Eltern", berichtet Weule, der wie schon im Vorjahr - da ging's nach Kanada - wieder vor einem finanziellen Problem steht: "Die NFL als Ausrichter übernimmt nur die Reisekosten für eine bestimmte Anzahl von Spielern. Für drei fehlt das Geld noch." Als Ziel haben sich die Eagles vorgenommen, noch besser als 2004 abzuschneiden, da war man Sechster.

Von Mare Ingel

Meerbusch. Durch einen am Ende souveränen 38:18-Sieg im Finale gegen Italien haben die Meerbusch Eagles ihren Titel als Europameister im Flag Football für Schulen am Wochenende in Düsseldorf erfolgreich verteidigt. Dabei verlief die Vorrunde am Freitag noch alles andere als rund für die Schüler des Meerbusch­Gymnasiums. Nach dem mühsa­men 30:26-Sieg gegen die Niederlande zum Auftakt wurde der schwache Vertreter Großbritan­niens mit 60:14 besiegt.
Doch die Mannschaft des Trainer- Trios Felix Heite, Martin Weidner und Thilo Dlask lernte zum Abschluss des Freitages noch das für sie ungewohnte Gefühl des Verlierens kennen: Gegen Gruppengegner Italien setzte es eine 27:34-Niederlage. "Die Spieler waren gegen Italien einfach platt", führt Teamsprecher Arndt Weule als Grund an.
Zum Glück erholte man sich bis zum Semifinale am Samstag wieder, gegen Spanien waren die sechs Strümper voll auf der Höhe und siegten mit 48:12. Im Finale trafen die Eagles dann erneut auf die Italiener, die sich gegen Österreich durchgesetzt hatten. Dieses Mal unterschätzten die Südeuropäer den deutschen Vertreter offensichtlich ein wenig, denn der 38:18-Sieg war doch ziemlich deutlich. Als bester Defense-Spieler des Turniers wurde Steifen Kunnen ausgezeichnet.